Menstruelle Zyklusstörungen

Kaum eine Frau hat einen absolut regelmässigen Zyklus von 28 Tagen, ohne Hormonpräparate einzunehmen. Das Gegenteil ist der Fall. Während bei den einen die Menstruation regelmässig zu früh oder zu spät eintritt, klagen andere über zu starke oder langandauernde Blutungen. Solche Schwankungen im Zyklus müssen aber nicht hingenommen werden, sondern können mit Mönchspfeffer wirkungsvoll behandelt werden.

Zyklusstörungen

Die Zykluslänge ist individuell verschieden und bei vielen Frauen auch nicht jeden Monat gleich. Ist der Zyklus aber regelmässig verkürzt oder verlängert, spricht man von einer Zyklusstörung, die gegebenenfalls behandelt werden sollte. Insbesondere dann, wenn ein Paar einen unerfüllten Kinderwunsch hat.

Die häufigsten menstruellen Zyklusstörungen

  • Zu häufige Blutungen (Polymenorrhoe), unregelmässige oder regelmässig verkürzte Zyklen (Zyklus <25 Tage)
  • Zu seltene Blutungen (Oligomenorrhoe), seltene Regelblutung mit stark verlängertem Zyklus (Zyklus >35 Tage, aber <3 Monate)
  • Ausbleiben der Menstruation (sekundäre Amenorrhoe), die Menstruation bleibt 3 Monate und länger aus, ohne dass die Schwangerschaft eingetreten ist oder organische Ursachen vorliegen.

Ursachen für Zyklusstörungen

Die Ursachen für Zyklusstörungen sind vielfältig.  Sowohl organische wie auch hormonelle Störungen oder erhöhte psychische Belastung und Stress können unregelmässige Zyklen verursachen. Häufig einhergehend sind Störungen des Prolaktinhaushaltes. Prolaktin ist ein Hormon, welches üblicherweise während der Stillzeit vermehrt vorhanden ist und die Milchproduktion fördert. Ein erhöhter Prolaktinspiegel hemmt die Progesteronsekretion und ist mit einer Gelbkörperschwäche verbunden, was letztlich zu Zyklusstörungen führt und zum Ausbleiben des Eisprungs führen kann.

Zyklusstörungen – unerfüllter Kinderwunsch

Ein regelmässiger Zyklus spielt eine entscheidende Rolle für die monatliche Heranreifung einer Eizelle und somit für die Fruchtbarkeit der Frau. Bei zu kurzen Zyklen kann es sein, dass eine befruchtete Eizelle sich nicht in der Gebärmutter einnisten kann. Zyklusstörungen im Allgemeinen können Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch sein.

Was hilft bei Zyklusstörungen?

Vielfach sind Zyklusstörungen auch stressbedingter Natur. Versuchen Sie daher länger anhaltende Belastungszustände zu meiden und sich regelmässige Auszeiten vom Alltag zu nehmen.  Körperliche Betätigung oder Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können helfen, Stress abzubauen und somit Zyklusstörungen wieder auszugleichen.

Pflanzliche Behandlung bei Zyklusstörungen

Die Natur hält eine Pflanze bereit, welche Zyklusstörungen ausgleicht – den Mönchspfeffer (Vitex Agnus castus). Mönchspfeffer reduziert die Ausschüttung des Hormons Prolaktin und wird bei menstruellen Zyklusstörungen (zu häufige oder zu seltene Regelblutung) eingesetzt. Mönchspfeffer wird zudem zuverlässig eingesetzt beim prämenstruellen Syndrom.